Zur Startseite
Magazin
Service
Historisches
Kunst und Kultur
Taucha-Links

Service
FB-Schaltfläche


Wetter-Vorhersage

Damals präsentiert vom Internet Verein Taucha, der sich 2016 aufgelöst hat und als eigenständige Untergruppe in den Heimatverein integriert wurde.

Aktuelles in Schlagzeilen

September 2007

Archiv
  
 

30.09.07 Wieder ein Kartoffelfest bei strahlender Sonne!

Da hat wohl jemand in Taucha einen heißen Draht zu Petrus? Das Kartoffelfest war zugleich ein Fest der Sonne. Die Veranstalter und Aussteller konnten bei dem herrlichen Wetter eine sehr große Zahl an Besuchern des Festes begrüßen, bewirten, belustigen, erstaunen und zum Grübeln bringen. Begrüßt hat die Gäste zur Eröffnung der Kartoffelmann und der Stadtkämmerer Herr König hat das Fest eröffnet. Der Kartoffelmann schickte wieder seine Helferin aus, die viele Marktgäste die Zahl der Kartoffeln in einem Sack schätzen ließ. Viele haben sich beteiligt, aber nur wenige kamen der Lösung nahe. Da half auch Grübeln nichts.
Staunen konnte man über die riesigen Kürbisse nicht nur auf den Hemden des Kürbisvereins Gallen-Süd. Sie hatten gewaltige Kürbisse mitgebracht und beteiligten sich damit am Wettbewerb um den größten Kürbis. Sie präsentierten aber nicht nur die auffälligen Früchte, sondern auch viele appetitliche und gesunde Produkte daraus.
Ebenso gab's beim Gutsladen Taucha jede Menge Vitaminreiches zu kosten und zu kaufen. Besonders das Pflanzenschmelz ? nicht Schmalz! schmeckte mit Brot mindest genauso lecker wie eine echte Fettbemme, und der Hausarzt hebt den Zeigefinger nicht wegen der Cholesterinwerte. Frisch am Stand zubereiteter Möhrensaft fand auch ausreichend Liebhaber. Zwei Türen weiter schenkte Herr Ritter frischen Federweißen aus. Da hat sich wohl mancher nicht nur einen eingießen lassen.
Vom Imker Beer war zu erfahren, dass in den Honiggläsern tatsächlich drin ist, was drauf steht. Da gibt es sogar ein autorisiertes Institut, das die anteiligen Pollenzahlen im Honig prüft, damit dann Robinien-, Linden-, Raps- oder Kleehonig draufstehen darf.
Die meisten Zuschauer und den größten Beifall hatten die vielen Darbietungen der Kinder von den Kindergärten "Sonnenkäfer" und "Koboldkiste" und von der Musikschule Fröhlich. Die Zahl der bei den Darbietungen der Kinder gezückten Fotoapparate und Videokameras überstieg die Zahl der Darsteller ganz sicher. Viele Kinder haben so als Darsteller das Fest mit gelingen lassen, sicher noch mehr Kinder haben sich mit viel Freude und Eifer an den Ständen beschäftigt, wo Kreativität und Geschick gefragt waren. Bei der Fa. Voigtländer konnten Gipsfiguren bemalt werden, bei Frau Küas wurde gebastelt, am Stand des NABU wurden zahllose Nistkästen für unsere Singvögel gebaut. Geduldig saßen die Kinder, bis sie am Stand der Adler-Drogerie zum Schminken an der Reihe waren. Stolz präsentierten sie dann ihre feine Gesichtsbemalung.
Im mit Holz beheizten Backofen der Bäckerei Paetsch muss das Brot ca. 20-25 min bei knapp 300 Grad Celsius backen, ehe es frisch und duftend über den Ladentisch in die Taschen der Kunden kommt. Es hatte auf dem Ladentisch keine Zeit zum Auskühlen. Der Heimatverein war mit seinem kräftigen "Garduffelgob" genauso Anziehungs- und Treffpunkt wie der Gewerbeverein mit seinen würzigen Wässern.
Gegen Ende des wunderschönen Sonnentages krönte der Kartoffelmann die Könige der Kürbiszüchter und der Kartoffelsackschätzer. Die größten (über 80 kg!!!) Kürbisse kamen von Gallen-Süd und die zweitgrößten vom Gartenverein Parkruhe. Bei den Kartoffelschätzern gab es gleich vier Mitspieler, die mit 27 Kartoffeln richtig getippt hatten. Sie wurden alle vom Kartoffelmann reichlich beschenkt.
Damit ging eine amüsante und interessante und überhaupt schöne Veranstaltung zu Ende, für die allen großer Dank gebührt, die daran mitgestaltet haben. Natürlich auch denen, die jetzt hier nicht direkt genannt wurden. Wie z.B. der DJ Andy Schramm, der souverän durchs Programm führte und dem Kartoffelmann jede Menge Hilfestellung gab.
Bericht für IVT. Text und Fotos: Steffen Ettrich
        

30.09.07 Hohenheida meldet die Gründung eines Kultur- und Kunstvereins

Einen Kunst- und Kulturverein gibt es nicht nur in Taucha. Auch in Hohenheida unweit von Taucha soll zukünfig Kultur und Kunst in einem Verein zusammengeführt werden.
Für die einen war es der grässlichste Regentag der Woche, für Sympathisanten der Kultur in Hohenheida ein Freudentag. Grund war die Gründung des Kultur- und Kunstvereins Hohenheida e.V., mit dem nicht nur ein weiteres Zentrum dörflicher Kultur, sondern auch eine Institution zur Vernetzung von gleichartigen Aktivitäten über die Ortschaftsgrenzen hinaus entsteht. Kultur und Kunst werden hier im weitesten – sprich offenen - Sinne fokussiert. Initial ist eine Heimstatt für Musikanten im Bereich Pop, Rock & Jazz, zukünftig flankiert durch Literatur, Malerei und Kabarett, vorgesehen. Traditionelle ländliche Gewerke, wie Spinnen, Filzen und Weben runden das Ansinnen ab. Auch Yoga, das die Möglichkeit zeigt, der Hektik unserer Zeit bewusst entgegenzutreten.
Vereinsvorsitzender ist Herr Manfred Teuber, Kontaktadresse: info@culture-le.de
Bericht IVT. Text und Foto: Hartmut Nevoigt

        

29.09.07 Weinkeller auf dem Schloss zu Taucha eingeweiht

Unter Beteiligung von Vertretern der Stadtverwaltung, Mitgliedern des Schlossvereines, sowie Vertretern der Wirtschaft fand am 29.09. die Einweihung des neu gestalteten Weinkellers inklusive der Weinkellertür statt.
Vereinsvorsitzender Klaus Münch hat in seiner Rede nochmals die Leistungen der Helfer, als auch die finanzielle Belastung bei der Wiederherstellung des Bauvorhabends eindrucksvoll umrissen. Mit viel Fleiß und Engagement wurde aus dem einst ungenutzten Raum durch viele fleißige Hände ein Kleinod für gemütliche Runden geschaffen. Der Raum ist eine wahrliche Bereicherung für das Schlossleben in Taucha, denn er lädt zu Weinabenden in geselliger Runde, aber auch zu Vernissagen oder ähnlichem ein.
Zur Einweihung wurde ein selbst gekelterter Wein aus dem Jahr 2006 ausgeschenkt, den sich alle Beteiligten bei einem Häppchen munden ließen. Der Weinkeller ist ein geschichtsträchtiger Raum, denn der Schlossverein geht davon aus, dass einst der Schlossherr von Haugwitz in diesem Raum gewesen sein musste. Zumindest befinden sich in seinem Wappen zwei sich vereinende Widderköpfe. Das nahm der ehemalige Vereinsvorsitzende Prof. Dieter Nadolski zum Anlass, und überreichte dem heutigen Vorsitzendem einen Widderkopf, stellvertretend für den Herrn v. Haugwitz. Im Anschluss daran überreichte Herr Gall, einer der Mitwirkenden in der Weinlese, einen edlen Tropfen aus dem Jahr 1999, der aus dem eigenen privaten Weingut stammt. Laut Münch, sollte dieser behandelt werden wie Gott, so seine Aussage. Freuen wir uns also auf eine weiteres Raumerlebnis im Schloss zu Taucha ... den Weinkeller.
Bericht IVT. Text und Fotos: Frank Stachowitz
        

28.09.07 Historische Sammlung im alten Umspannwerk Taucha

Von der Straßenbahn aus oder im Vorbeifahren auf der B87 sieht man in stadtauswärtiger Richtung auf der rechten Seite den Gebäudetrakt des 1940 errichteten Umspannwerkes in Taucha. Ein großes Schild weist auf eine "Technischen Sammlung im alten Umspannwerk (UW) Taucha" hin.
Die Erhaltung von Zeitzeugen der elektrotechnischen Entwicklung aus der Region in einer Art Museum und die Unterstützung der Aus- und Weiterbildung für elektrotechnische Berufe sind die wesentlichsten Ziele der technischen Sammlung der enviaM Bildungs- und Begegnungsstätte in der Leipziger Straße 116a in Taucha.
Seit Mai 2001 arbeitet der Arbeitskreis "Geschichte der Elektrotechnik beim VDE Bezirksverein Leipzig/Halle e.V." aktiv an diesem Projekt. Im "Taucha-Projekt" wirken die aktivsten Arbeitskreismitglieder unmittelbar an seiner Umsetzung mit. Unterstützt werden sie seit August 2001 durch ABM-Kräfte, die unter Trägerschaft des Kommunalen Eigenbetriebes Engelsdorf-Leipzig, einem Eigenbetrieb der Stadt Leipzig, im Objekt tätig sind.
Das alte Umspannwerk ist im wahrsten Sinn des Wortes vom Keller bis zum Dachboden vollgestopft mit Zeitzeugen der elektrotechnischen Entwicklung der letzten 100 Jahre. "Wir hatten in den letzten 3 Jahren bis zu 150 Einzelbesucher im Jahr. Aber zu den Lehrveranstaltungen für Auszubildende des Leipziger Berufsschulzentrums 7 (elektrotechnische Berufe) erhalten hier etwa 250-350 Berufsschüler im Jahr praktische Einblicke in die Geschichte der Elektrotechnik. Hinzu kommen noch Informationsveranstaltungen für Leipziger Gymnasien. Aus Taucha waren auch schon Schüler der Mittelschule hier.", erläutert Dr. Ing. Manfred Raue, der Obmann des Arbeitskreises. Im Gebäude sind entsprechende Vortrags- und Schulungsmöglichkeiten vorhanden.
Etwa 4.000 verschiedene Exponate aus den Gebieten der Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung bis hin zur -anwendung haben die Arbeitskreismitglieder zusammengetragen und für die Ausstellung aufbereitet. Die historischen Anschauungsräume des alten Umspannwerkes, wie die Schaltwarte, der Batterieraum, die Eigenbedarfszelle, der Kabelkeller und das MS-Schalthaus wurden entsprechend ihrer Zweckbestimmung hergerichtet.
Das alte Schaltwerk diente noch bis Mitte der 90er Jahre als Netzleitstelle, bis es am 13.10.1998 endgültig außer Betrieb genommen wurde.
Die interessante Sammlung ist jeden letzten Dienstag im Monat von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr für Besucher geöffnet. Nach vorheriger Absprache (Tel.: 0341-200 97 13) sind auch andere Zeiten möglich.
Der Arbeitskreis sucht noch historische elektrotechnische Betriebsmittel. Interessierte Mitstreiter sind ebenfalls gerne gesehen.
Eigener Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler

Weitere Infos im Internet unter     http://www.vde-leipzig-halle.de/taucha

        

26.09.07 Jazziges aus der Osteria Gerichtsschänke

Nach längerer Pause gab es in der Osteria Gerichtsschänke mal wieder Jazz vom Feinsten. Zwar spielte aus Krankheitsgründen anstelle von "Douce Ambiance" die Formation "Rien Ne Va Plus". Der Stimmung in der gut besuchten Osteria tat das keinen Abbruch, im Gegenteil, die Musiker überzeugten mit swingenden Jazznummern, bei denen man nur mitsingen und mitmachen konnte.
Das Quartett "Rien Ne Va Plus" um Andrea Höhn gründete sich bereits 1996, lange vor den Zeiten, als der unplugged Jazz seinen Siegeszug durch die Welt antrat. Nach einer längeren Pause reformierte sich das Quartett vor einem Jahr wieder mit Schlagzeugbesetzung. In der Osteria Gerichtsschänke traten sie allerdings aus Platzgründen ohne Gert Colatschny, einen Schlagzeuger von Fips Fleischer auf. Anstelle des Gitarristen Karl-Heinz-Vogel wirkte der Pianist Thilo Auxten als ständiger Gast mit. Dritter im Bunde war der in der Taucha durch mehrerere Auftritte bereits bestens bekannte Contrabassist Thomas Moritz. "Wir spielen die Swing-Musik sehr klassisch und geben den Songs durch unsere Arrangements eine eigene, unverwechselbare Farbe", sagte Andrea Höhn dem Online-Magzin zum Anliegen der Band. Die Zuhörer in der gut besuchten Osteria Gerichtsschänke konnten sich anhand des John Lennons Titels "Imagine" davon überzeugen. Neben dem Jazz macht Andrea Höhnn auch Zara Leander- und Performance Programme mit dem Leipziger "Theater aus dem Hut". Am Ende ihres zweistündigen Programms präsentierte "Rien Ne Va Plus" den Cole Porter Song "It's all right with me", zugleich Titelsong ihrer in Vorbereitung befindlichen eigenen CD.
Den Zuhörern hat's gefallen, wie sagte doch ein Leipziger Jazzliebhaber: "Entscheidend ist, dass man lebendige Musik hört". Die Reihe "Jazz meets Wine" in der Osteria Gerichtsschänke wird fortgesetzt.
Bericht IVT. Text und Fotos: Matthias Kudra

Weitere Informationen zur Jazzmusik-Reihe "Jazz meets wine" der Osteria finden Sie auf unserer Sonderseite:
    Jazz meets Wine

        

20.09.07 Tauchaer starten mit stimmungsvollen Ball in den Herbst

Am letzten Tag des diesjährigen (kalendarischen) Sommers begrüßten die Tauchaer in der Mehrzweckhalle beim 3. Ball der Bürger und Vereine den Herbst. Das Vorbereitungskommitee, zudem neben der TSG 1861, dem AC Taucha, der Internetverein, der Stadtmarketingclub, das Restaurant "Apels Garten" diesmal auch der Modellflugverein Taucha-Leipzig gehörte, hatte sich etwas besonderes einfallen lassen. Man hat in alten Tauchaer Zeitungen geblättert und ist fündig geworden. Nicht nur, dass exakt vor 100 Jahren am 22.09.1907 in Taucha ein großes Herbstfest mit musikalischer Unterhaltung stattfand, im "Taucher Anzeiger" vom 18.09.1927 fand sich ein aus Tomaten- und Gurkenscheiben mit Mostrich und anderen Gewürzen zubereiteter "Lloydsalat". Küchenchef Michael Quinquue ließ es sich nicht nehmen und hat den Salat nach dem historischen Rezept zubereitet und mit auf die Speisekarte des Büffets gesetzt. Als Programmchef und Moderator Reinhard Rädler von unserem Internetverein den "wichtigsten Satz" des Abends "Das Büfett ist eröffnet" verkündete, mussten die Ballgäste natürlich auch den historischen Salat probieren. Das Herbst-Büfett aus Apels Garten hatte natürlich noch wesentlich mehr zu bieten. Neben leckeren kalten und warmen Speisen gab es auch viel frisches Gemüse, Beilagen und Desserts. Die Ballgäste wurden so richtig verwöhnt. Ein großes Dankeschön dem Team aus "Apels Garten" auch dafür, dass die Gäste an den Tischen auch bis spät in die Nacht hinein nicht auf Getränke warten mussten.
Nach dem Büfett dann endlich die erste Tanzrunde, die "Bettina und die Golden Boys" aus Limehna mit einem Wiener Walzer eröffneten. Schnell füllte sich die Tanzfläche. So blieb es auch bis zum Schluß. Unterbrochen wurden die Tanzrunden dann noch durch drei weitere Programmpunkte. Der Leipziger Kabarettist Meigel Hoffmann kam erst als Hausmeister und brillierte beim 2. Auftritt mit einigen Otto-Reutter-Couplets (u.a. der Blusenkauf). Nicht nur, dass er Otto Reutter auch ein wenig ähnlich sieht, er kann ihn auch vortrefflich parodieren. Viel Beifall auch für Ute, ein Urgestein der Abteilung Turnen bei der TSG 1861, als sie mit der Verdienstmedaille des Landesturnerbundes in Silber geehrt wurde. Dann gab es wie zum letzten Herbstball eine Tanzdarbietung der Extraklasse. Der "Rock'n Roll Club Sermuth" zeigte eine Rock'n Roll und Boogie-Woogie Show im Stil der 50er Jahre.
Gegen 22.30 Uhr folgte dann der Höhepunkt des Abends. Sigrid Wagner und Reinhard Rädler kündigten die Tombola an. Der Modellflugverein, der sich an diesem Abend präsentieren konnte, hatte sich dafür etwas originelles einfallen lassen. Die Lose wurden nämlich mit Hubschraubermodellen gezogen, die neben Zeppelinen durch die Mehrzweckhalle schwebten. Neben Gutscheinen von den Sponsoren des Abends (u.a. Restaurant Syrtaki, Apels Garten, Möbel-Höffner, Modehaus Fischer und Krostitzer Brauerei) gab es einen Turbo-Rasenmäher von der Bauverfugung GmbH als Hauptpreis. Den gewann Carsten Meyer von der Badinitiative. Vielleicht kommt der Rasenmäher ja tatsächlich mal im Bad zum Einsatz...
Mit "Bettina & den Golden Boys" ging es dann ohne Pause bis gegen 1 Uhr weiter. Ein wunderschöner, kurzweiliger Abend neigte sich dem Ende. Schade nur, dass nur ca. 200 Gäste den Weg in die Mehrzweckhalle gefunden haben. Die zu Hause geblieben sind, haben sicher etwas verpasst.
Bericht IVT. Text Matthias Kudra, Fotos: Joachim Chüo

Weitere Informationen zum Thema aus unserem Archiv:
    Guter Start in den Herbst mit stimmungsvollem Herbstball (23.09.06)

        

15.09.07 Die Sonne vergoldete Tauchas grüne Oasen beim "Parkgeflüster"

Sonnenvergoldet unter strahlend blauem Himmel präsentierte sich Taucha zur KulTour am vergangenen Samstag. Knapp 50 Gäste hatten sich eingefunden, um auf einem langen Spaziergang durch Tauchas grüne Oasen dem "Parkgeflüster" zu lauschen.
Die historische Einführung gab Jürgen Ullrich, der auch unterwegs immer wieder interessante Fakten, Legenden und Geschichten witzig und unterhaltsam in den roten Faden der Tour eingebunden hat. Doch zunächst kamen andere zu Gehör: die Gruppe "Sons in Law" erhielt für ihren rhythmisch und melodisch mitreißenden Auftritt viel Beifall und gute Wünsche für ihr abendliches Konzert.
Unter den Klängen der Drehorgel von Herrn Woska wurde der Park am großen Schöppenteich betreten und am Hungerstein der erste Halt gemacht. Dort gab es Erklärungen über die Lebensbedingungen in vergangenen Jahrhunderten sowie über Vandalismus am und um den Teich, die nachdenklich machten. Die Angler warteten schon und wußten neben diesem unerfreulichen Thema auch sehr Positives zu berichten. Erstaunlich viele große Fische halten sich wieder in stehenden und fließenden Gewässern in und um Taucha auf. Aber die Angler fangen nicht nicht nur Fische, sondern kümmern sich um die Wasserqualität, und rücken den Schlamm, der sich aus gefallenen Blätten bildet, zu Leibe. Ein großer Karpfen in einem Kescher wurde kurz als Beweis aus dem Wasser gehoben - es war kein Anglerlatein, was uns da erzählt wurde.
Mit der Einweihung des Feng Shui-Gartens der Familie Dao konnte man dann einer ganz besonderen Zeremonie beiwohnen. Im Garten konnten Yin- und Yang-Teil bewundert werden; Harmonie und Lebendigkeit stahlten schimmernd farbige Kois in fließendem Wasser aus. Höhepunkt der Eröffnung war die Zeremonie, mit der der Herzstein des Gartens nach Energetisieren mit einem Hammer durch Rosenblätter und Rotwein geweiht worden ist. Der Gebetsraum konnte aufgesucht werden, wo Herr Wing Dao die Statuen und Symbole des buddistischen Glaubens erklärte, und es wurde köstlicher vietnamesischer Tee und Gebäck gereicht.
Nach dieser großzügigen Gastlichkeit schlenderten wir weiter zum archäologischen Freigelände in der Badergasse, wo Herr Ullrich über die Badegewohnheiten des Mittelalters aufklärte. Nur ein paar Schritte weiter konnten wir dann über die Geschichte des Tauchaer Freibades und die Badinitiative Interessantes erfahren. Der Initiative ist es zu danken, dass das wunderschöne Bad wieder eröffnet werden konnte, nur auf das Wetter dieses Jahr hatten die Mitglieder leider keinen Einfluss.
Dann ging es über das ehemalige Schützenhaus weiter zum Park, der im Rahmen des Projektes Stadt Land Kunst vom Parthezweckverband mit in die Obhut genommen worden ist. Herr Gumprecht schilderte als Vorhaben den Weg durch Parks an der Parthe entlang von Leipzig nach Borsdorf. Die Spätnachmittagssonne vergoldete indes die alten Bäume, deren Blätter durch einen sanften Windhauch leise flüsterten. In diese Klänge mischte sich Gesang - der Tauchaer Volkschor gab eine Probe seines Könnens auf einer Lichtung. Fröhlich angeregt ging es hinauf zur Bastei, die von der Hobbymalerin Frau Renk gerade "ins Bild gesetzt" wurde. Umrahmt von der Natur war sie neben ihren eindrucksvollen Bilder und ihrem Hund selbst ein malerisches Motiv.
Am Ziel gab es neben Kaffee und Kuchen noch ausreichend Sitzplätze. Die Erleichterung nach der langen Tour war allen anzumerken. Nur wenige nutzten die Möglichkeit, von der Galerie des Aussichtsturms durch die Äste der hohen Bäume den Blick auf Leipzig und das Umland zu genießen. Einen Genuss ganz anderer Art boten die "Fiffschen Gaffeesachsen" mit einem Kabarett in Lene Voigt Manier, und Harry Künzel mit zwei jungen Sängerinnen aus seinem "Hohenheidaer Singkreis". Diees war der Ausklang einer in jeder Hinsicht gelungenen KulTour.
Bericht für IVT. Text und Fotos Dagmar Ebert (KuKuTa)

Weitere Informationen zum Thema aus unserem Archiv:
    Die KulTour macht es möglich: Ein verhülltes Tor gibt es auch in Taucha (21.05.05)

        

13.09.07 Preis für City-Wettbewerb "Ab in die Mitte" offiziell übergeben

Bei seiner zweiten Teilnahme am City-Wettbewberb "Ab in die Mitte" hatte Taucha unter 30 Projekten aus insgesamt 29 Städten und Gemeinden Sachsens den 3. Preis gewonnen (wir berichteten). Heute wurde dem Bürgermeister Dr. Holger Schirmbeck von Gudrun Plaschke, Mitglied des Initiativkreises "Ab in die Mitte Sachsen", symbolisch ein Scheck mit dem Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro übergeben, den die Commerzbank gestiftet hat.
Gudrun Plasche sagte dazu. "Aus der Vielzahl guter Projekte hat die Jury vorallem die Weiterführung, die Kontinuität des Projektes vor 3 Jahren bewegt", mit dem Taucha sensationell den 1. Preis gewann. Im neuen Projekt "Mittendrin - Generationen im Dialog" geht es kurz gesagt um einen "Stadthof der Generationen". Dabei sollen Stadtstrukuren in Ensemble mit der Schaffung von angepassten, auch behindertengerechten Wohnraums für ältere Menschen und der Unterbringung bzw. Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften bis hin zu einem Bürgerhaus, einem Begegnungszentrum für alle Generationen, geschaffen werden. Grundlage für das Projekt waren tiefgründige Analysen, die Defizite z.B. beim altersgerechten Wohnen aufdecken sollen und vorallem auch umsetzbar sein müssen. Die Analysen hat der Student für Geografie und Politikwissenschaften Jan Becker von der HTWK Leipzig im Rahmen eines Praktikumsprojektes im Tauchaer Rathaus durchgeführt. Gemeinsam mit der Bauamtsleiterin Barbara Stein hat er darüberhinaus wesentliche Ideen für das Projekt erarbeitet. Frau Stein sagte über Jan Becker: "Er war ein Partner der mitdenkt und mitfühlt". Das hat auch Frau Plaschke vom Initiativkreis überzeugt und sie hat Jan Becker angeboten, seine Diplomarbeit im Rahmen des Projektes "Ab in die Mitte" zu schreiben.
Projekte sind die eine Sache, die Realsierung eine andere. Die Anregung von Holger Schirmbeck verstärkt auf deren Realisierung zu achten nahm Gudrun Plaschke gerne auf und kündigte an, dass alle Städte einen Ansprechpartner vom Initiativkreis an die Seite gestellt bekommen. Zum Taucher Projekt sagte sie noch: "Das ist ein Projekt, das auf jeden Fall realsiert wird". Dazu sollen Mittel aus dem Städtebauförderungsprogrammes des Freistaates Sachsen beantragt werden. Auch die Commerzbank, einer der Hauptsponsoren der City-Offensive wolle entsprechende Fördermöglichkeiten prüfen.
Am 19. November findet in Dresden die große Abschlußveranstaltung statt, wo sich auch Preisträger vergangener Jahre darstellen. Unser Mitglied Joachim Chüo produziert im Auftrag der City-Offensive einen Dokumentarfilm, der zur Abschlußveranstaltung aufgeführt wird.
Bericht IVT. Text und Fotos Matthias Kudra

Ausführliche Informationen zum City-Wettbewerb "Ab in die Mitte" Sachsen finden Sie unter:
    www.abindiemitte-sachsen.de/

        

10.09.07 3. KulTour "Parkgeflüster" startet am Samstag

Am kommenden Samstag (15.09) findet der kulturelle Stadtrundgang des Kunst- und Kulturverein Taucha e.V. - die KulTour 2007 - "Parkgeflüster" statt. Der KukuTa lockt mit seinen vielen Partnern die Tauchaer auf kurzen Wegen durch Taucha's Parks und deren Umgebung.
Mit der KulTour 2007 soll das Bewusstsein an die Oase der Parklandschaft und die Schönheit der Natur ins Bewusstsein zurückgerufen werden. Gleichzeitig wird die Schönheit der Parkanlagen mit Projekten aus der Region dargestellt. Vielleicht kann die Tour auch einmal zum Nachdenken anregen, über Einrichtungen, welche es in diesem Park schon einmal gab, wie zum Beispiel die Freilichtbühne am Schöppenteich, mit neuem Leben, vielleicht auch an anderer Stelle, zu erwecken.
Von 13 - 17 Uhr besteht die Möglichkeit sich einen Eindruck von dem geplanten Feng-Shui-Garten zu verschaffen.Herr Dao erläutert an Hand seines Gartens, welchen er nach den Regeln des Feng Shuian angelegt hat, wie er und seine Mitstreiter sich die Gestaltung des Tauchaer Parks am Schöppenteich vorstellen.
Die Tour startet am 15.09. um 13 Uhr an der Sparkasse. Die Tour führt über mehrere KulTourhaltepunkte durch die Parklandschaft Tauchas und endet um 17.30 Uhr mit einem großen Finale mit Musik, Kabarett und Picknick am Aussichtsturm. Die Teilnahme an der KulTour 2007 ist kostenfrei.
Bericht IVT. Matthias Kudra, nach einer Pressinformation des KuKuTa

Ausführliche Informationen zur KulTour finden Sie auf den Seiten des KuKuTa unter:
    www.kukuta.de

        

06.09.07 Naturfotografie in Schwarzweiß im Rathaus

Gegenwärtig ist im Tauchaer Rathaus eine sehr interessante Foto-Ausstellung zu sehen. Der vor allem in der Region Dahlener Heide bekannte Naturfotograf Harry Gugisch stellt hier einige seiner gelungenen Fotos in einer Sonderausstellung "Zwischen Elbe und Mulde - Impressionen in Schwarzweiß" aus.
Die Fotos des 72jährigen Harry Gugisch bestechen vor allem in ihren ausgesuchten Motiven der Natur - vor allem des Waldes - in kontrastreicher Kombination mit der Landschaft und der Wetterstimmung. Die schwarz-weiß-Technik unterstützt die Bildaussagen in hervorragender Weise.
Harry Gugisch war bis zur Wende Facharbeiter in der Harzgewinnung beim damaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Wermsdorf. Durch seinen beruflich bedingten engen Kontakt zum Wald resultieren seine Motive, wobei er natürlich einen einzigartigen Blick für das Besondere hat. In ausgefeilter Technik hat er die Fotomotive aufbereitet, die den Betrachter in den Bann ziehen.
Neben Landschaftsmotiven hat sich Harry Gugisch auch einen Namen in der Tierfotografie gemacht. In vielen Veröffentlichungen (so u.a. auch im "Rundblick", einer Kulturzeitschrift aus den Kreisen Wurzen, Grimma und Oschatz) und in vielen Ausstellungen findet man seine sehr ansehenswerten Arbeiten.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten in der 2. Etage des Ratshauses besichtigt werden.
Bericht IVT. Text und Fotos: Reinhard Rädler

        

04.09.07 3. Platz für Taucha bei "Ab in die Mitte"

Der Wettbewerb "Ab in die Mitte!" des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit sowie des Innern wurde im diesem Jahr in Sachsen unter dem Motto "FamilieLeben-InnenStadt" durchgeführt. 29 Städte hatten sich mit 30 Projekten um einen der Preise beworben.
Am 3. September 2007 ermittelte eine Jury die Preisträger, die in einer Pressekonferenz des Initiativkreises im Leipziger "NOVOHOTEL" am 04.09.07 bekannt gegeben wurden.
Die hohe Qualität der eingereichten Projekte, so urteilte die Jury, waren Anlass, insgesamt 13 Preisträger zu benennen.
Den 1.Platz belegte Chemnitz, den 2. Platz Reichenbach/Vogtl. und einer der sechs 3. Preise ging an Taucha für sein Konzept "Mittendrin - Generationen im Dialog" (wir berichteten).
Für diese Platzierung erhält die Stadt Taucha immerhin ein Preisgeld von 10.000 Euro. Taucha beteiligte sich das 2. Mal am Wettbewerb und bekam im Jahre 2004 den 1. Preis für das Projekt " Belebung der traditionellen Stadthöfe "
Bei dem diesjährigen Projektentwurf soll der Tauchaer "Stadthof der Generationen" ausgebaut werden (wir informierten bereits darüber - siehe Link unten).
Bericht IVT. Text und Fotos: Joachim Chüo

Infos aus dem Jahr 2004
    Taucha beteiligte sich auch 2004 am Wettbewerb "Ab in die Mitte!"

        

02.09.07 Herbstfeste gabs in Taucha schon vor 100 Jahren


Im Herbst scheinen die Tauchaer gerne zu feiern, denn vor 100 Jahren, am 22.09.1907 gab es in Taucha auch ein Herbstfest.
Jetzt, genau 100 Jahre später, lädt das Organisationsteam des diesjährigen Herbstballes vom Restaurant "Apels Garten", der Vereine TSG 1861 e.V, Internetverein Taucha e.V., Stadtmarketingclub e.V., AC Taucha e.V. und der Stadtverwaltung Taucha. die Tauchaer und ihre Gäste am
Samstag, den 22. September 2007 ab 18.00 Uhr
zum 3. Herbstball der Bürger und Vereine 2007 in die Mehrzweckhalle ein.
Das Team des Restaurants "Apels Garten" (flotte Bedienung ist angesagt!)wird wieder ein kalt-warmes Büffet mit herbstlichen Spezialitäten zaubern, wovon sich die Gäste den ganzen Abend nach Herzenslust bedienen können.
Die Ballbesucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen:

  • Zum Tanz spielen "Bettina & die Golden Boys" aus Liemehna.
  • Wie wichtig ein Hausmeister sein kann, der später auch als Otto-Reutter-Double seinen Mann steht, werden die Gäste sicher von Meigl Hoffmann, dem bekannten Leipziger Urgestein und Kabarettisten, erfahren
  • Mit dem Rock'n Roll-Club "RRC Sermuth" werden die Ballgäste in die "wilden 50er Jahre" zurückversetzt
  • Der Modellflugverein Leipzig-Taucha e.V. wird sich an diesem Abend nicht nur vorstellen sondern bei der Tombola eine ungewöhnliche Ziehungsmethode präsentieren
  • <
    Im Eintrittspreis von 39,90 Euro sind ein Begrüßungsgetränk, das kalt-warme Büffet, alle Getränke (außer Mixgetränke und Spirituosen), Showeinlagen und eine Tombola inklusive.
    Der Kartenvorverkauf ist in den Vorverkaufsstellen (bitte hier klicken) in vollem Gange.
    Bericht IVT. Text: Reinhard Rädler. Fotos: Veranstalter
            

    Zur Homepage der Stadt Taucha
    Veranstaltungen

    Kalender

    Aus dem Rathaus
    Bekanntmachungen, Verkehr

    Kino in Taucha
    Spielplan

    Text-Archiv
    Newsarchiv/ Suche
    Sitemap A-Z
    Chronik 2012
    Chronik-Archiv

    Foto-Galerie

    Eingang

    Multimedia

    Video-Reportagen

    Radioreportagen