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Wohnen in Taucha


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Taucha-Historisch

Spaziergang durch Taucha. Historisches und Gegenwärtiges von Helmut Köhler und Detlef Porzig

Gebundene Ausgabe - 112 Seiten - Tauchaer Verlag
Erscheinungsdatum: 1999
ISBN: 3897720078
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Hermann Jubisch rettet Taucha 1945 vor den Kampfhandlungen

Karl Hermann Jubisch Karl Hermann Jubisch wurde 1884 geboren und wirkte vorallem als Verwaltungsdirektor und später als Amtmann der Parthestadt und hat enormen Anteil daran, dass Taucha 1945 nicht mit Granaten überzogen wurde. Am 19. April 1945 hat sich Jubisch allen Mut zusammen genommem, sich ins Auto gesetzt und ist mit einer weißen Fahne als Kapitulationszeichen den Besatzungstruppen entgegen gefahren. Am Schwarzen Berg erreichte er die Truppen und übergab die Stadt kampflos. "Ohne sein beherztes Handeln wäre unsere Stadt vielleicht ähnlich stark wie Eilenburg zerstört worden", schätzt Werner Dölz, Vorsitzender der Tauchaer Bürgerschützengesellschaft, ein. "Jubisch hat viel für die Stadt getan", ergänzt Helmut Köhler, Chef des Tauchaer Heimatvereins.
Jubisch habe auch als Verwaltungsmitarbeiter am Bau des bekannten Café Sitz mitgewirkt, die Stadtbank - das heutige Sparkassengebäude - im Bauhausstil errichten lassen und auch verkehrspolitisch wichtige Entscheidungen gefällt. Der Straßenbahnanschluß Tauchas sei eng mit Jubischs Namen verbunden. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war er kurzzeitig Tauchas Bürgermeister und nach seiner Pensionierung hat er als Leiter des Heimatmuseums eine stadtgeschichtliche Chronik erarbeitet, die noch heute als Referenzwerk der Parthestadt benutzt wird. Jubisch verstarb 1964 wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag und wurde auf dem Tauchaer Friedhof beigesetzt. Sein Grab ist noch heute zu besichtigen.
(Quelle: Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung vom 01.07.04)
Anmerkung:
Am 18.06.05 erhielt die neue Trainingshalle in der Leipziger Str. den Namen "Karl Hermann Jubisch Halle".
        


Vor 125 Jahren: Ein Tauchaer als Brandstifter vorm Königlichen Gericht in Leipzig


von Detlef Porzig

Vor 125 Jahren fand in Leipzig am Königlichen Bezirksgericht eine für Taucha beachtenswerte Hauptversammlung statt. Verhandelt wurde über ein am 30.April 1879 verübtes Verbrechen, worüber der Anzeiger für Taucha und Umgebung berichtete.
Bis zu diesem Tage existierten noch die letzten mit Stroh bedeckten Häuser Tauchas, die sogenanten Drescherhäuser. Ihren Namen hatten sie wegen ihrer ehemaligen Nutzung für Arbeiter des Rittergutes Taucha, die unter anderem in damaliger Zeit das Getreide noch mit Dreschflegeln ausgedroschen haben. Diese Häuser standen nahe der Steinwegsmühle, der wahrscheinlich ältesten erwähnten Mühle Tauchas am Fuße des Schlossberges.
Zur Tatzeit wohnten die Wittwen Kreisch und Herbert in diesen Häusern. Letztere war als "Herberts Christel" stadtbekanntes Original. Glücklicherweise kamen die beiden Frauen selbst nicht zu Schaden, als ihre Wohnhäuser bis auf die Grundmauern niederbrannten. Die Freiwillige Feuerwehr konnte bei ihrem Einsatz nur noch ein Ausbreiten des Brandes verhindern.
Die Polizei ermittelete schnell als Übeltäter den Nachbarn der Frauen, den bis dahin unbescholtenen Fleischer Otto Barthel. Er gestand aus Rache wegen einer Diebstahlsbeschuldigung seitens der Witwe Kreisch deren Haus in Brand gesteckt zu haben. Das Urteil fiel nicht zu hart aus: Vier Jahre Zuchthaus, vier Jahre Ehrverlust und Zulässigkeit von Polizeiaufsicht.

(Quelle: Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung vom 23.09.04)

        


Historische Tauchaer Gaststätten

von Dr. Klaus Gilardon und Rainer Bochmann

Am Samstag, den 15.05.2004 trafen sich 27 Bürger um an der historischen Gaststättenwanderung vom "Schützenhaus" zum "Reichskanzler" teil zu nehmen. Aufgerufen dazu hatte der Förderverein Stadtmarketingclub Taucha e.V. und Dr. Klaus Gilardon gab die nötigen sachkundigen Erklärungen.
Hier befand sich das Schützenhaus Die erste Gaststätte war das "Schützenhaus" was am 17.August 1876 eröffnet wurde. 1946 wurde das "Schützenhaus" in Stadthalle umbenannt und am 30.04.1960 wurde daraus das "Kulturzentrum Stadthalle". Trotz zahlreicher Versuche, die Bausubstanz der Stadthalle zu erhalten, verfällt der Baukörper immer mehr, was 1996 schließlich zum Abriss führte. Hier entstand dann die Grundschule am Park.
Tauchaer Bad Nun ging es weiter zum Restaurant im Tauchaer Familienbad. Um die Versorgung der Badegäste des seit 1924 " Tauchaer Familienbad" genannten Freibades mit Speisen und Getränken zu verbessern, wandte sich die Leipziger Bierbrauerei Riebeck am 16.10.1925 an die Tauchaer Stadtverwaltung wegen des Baues eines Restaurationsgebäudes auf dem Badgelände.Dieses Restaurant wurde leider 1943 abgerissen und in der Nähe entstand ein Kiosk um die Badegäste zu versorgen.
Das Baugelände am Cafe Sitz Weiter ging es durch die Anlagen ( Park für Nicht-Tauchaer ) zum "Cafe Sitz". Am 05.04.1929 fassen die Tauchaer Stadtverordneten den Beschluss, das Gelände gegenüber der heutigen Sparkasse an den Leipziger Cafehausbesitzer Albert Sitz zu verkaufen. Aus finanziellen Gründen muß der "Cafe Sitz" jedoch am 09.09.1933 zwangsversteigert werden. In der Folgezeit gehört das Grundstück dem Rat der Stadt Taucha, der es über seine Sparkasse verwalten lässt , Pächter einsetzt und schließlich an die Fam. Rolle verkauft. Später wurde die Gaststätte von der staatlichen Handelsorganisation ( HO ) betrieben und bekam den Namen "Parkgaststätte". Im Jahr 1998 wurde diese Gaststätte abgerissen. (Update Juli 2019: Nach neueren Erkenntnissen erfolgte der Abriss 2000/2001) ... (Näheres zum Cafe Sitz siehe unten)
Hier befand sich die Bürgerruhe Entlang der Leipziger Straße ging es zum Standort Gaststätte "Bürgerruhe". 1877 verkauft die Stadt Taucha Baugelände am Abzweig Leipziger- Bahnhofstraße an Herrn August Krempler.. Zwischen 1921 und 1955 sind Grundstück und Gaststätte im Eigentum der Fam. Förster. In den 70er Jahren wird der gesamte Komplex abgerissen.
Dechs Hof Es geht weiter in Richtung Bahnhof vorbei an der so genannten Gaststätte Kamerun, später "Dechs Hof". Nach Aufgabe durch Frau Dech Anfang der 50er Jahre übernimmt die staatliche Handelsorganisation ( HO ) das Lokal und führt es unter dem Namen "Hotel am Bahnhof " mehrere Jahrzehnte, bis es unter privater Führung wieder den Namen "Dechs Hof" erhält.
Bahnhofsgaststätte Nun sind wir an der Bahnhofswirtschaft angekommen und blicken auch noch zum alten Standort der etwas besseren Gaststätte der Fam. Haupt. Nachdem die Schritte schon etwas schwerer wurden sind wir an den beiden letzten Gaststätten angekommen, die den Rundgang beschließen sollen.
Hier befand sich Cafe Friedrichsruh Das "Cafe Friedrichsruh", später "Wartburg" genannt wurde 1899 eingeweiht, aber dann im Frühjahr 1937 geschlossen und für andere Zwecke umgebaut.
Hier befand sich der Reichskanzler Die Gaststätte "Reichskanzler", die auch 1899 entstand und 1906 dem Brauereibesitzer Bruno Hübner angeboten wurde und später im Jahr 1936 der Fam. Bockisch gehörte, wurde auch nach der "Wende" für immer geschlossen. Diese Gaststätte war für einige Vereine das Vereinslokal. Hier gab es sogar eine Fußballmanschaft, die sich " 1.FC Kanzler" nannte. Die Mannschaftsmitglieder sind heute noch zu sehen auf der Internetseite: www.blochinger.de
        


Das "Café Sitz" in Taucha

Am 15.Juli 1929 wurde mit dem Bau des Großen Schöppenteiches begonnen. In der Nähe wurde gleich eine schöne Gaststätte erbaut. Das Gelände gegenüber der Sparkasse wurde 1929 an den Pächter Albert Sitz verpachtet. Es entstand nun die schöne Erholungsgaststätte, die bis zum Abriß von den Tauchaern "Café Sitz" genannt wurde. Zwischendurch gab es viele Wechsel, einmal war es in der Hand der Sparkasse, im 2. Weltkrieg diente es als Hilfslazarett, dann war es zeitweise in privater Hand, dann wechselte es in die HO und wurde auch Parkgaststätte genannt, aber für die Tauchaer blieb es eben der "Sitz". Die Gaststätte wurde auch von vielen Leipzigern als Ausflugsgaststätte besucht. Es war auch eine beliebte Tanzgaststätte, wo an Mittwochs-, Samstags-und Sonntag Nachmittags-und Abendtanz durchgeführt wurde. Der Blick und ein Rundgang durch den Park hatte immer, zu allen Jahreszeiten eine schöne Abwechslung.
(Quelle: Eigene Recherche (Rainer Bochmann))

        

Die Windhose von Sehlis

1912 fegte durch den Tauchaer Stadteil Sehlis ein Wirbelsturm, eine sogenannte Windhose. Sie verwüstete beinahe das ganze Dorf und schlug eine breite Schneisse durch Sehlis. Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt und es sah aus wie nach dem Krieg. Alte Postkarten zeugen noch heute davon. Nach Sehlis pilgerten Damals die Menschen, um sich das Ausmaß der Verwüstungen anzusehen. Zudem wurde eine Lotterie für den Wiederaufbau der Gemeinde gegründet. In Anlehnung an diese Windhose wurde die Gaststätte in der Dorfmitte "Zur Windhose" genannt. Vorallem in den 70er Jahren des voriges Jahrhunderts war die "Windhose" ein Ort der Geselligkeit und Sitzungssaal der damaligen LPG.
1996 wurde die Gaststätte geschlossen, nachdem zwei Betreiber vergeblich versuchten die Windhose zu einem Ausflugslokal auszubauen. Das Gebäude in der Sehliser Dorfmitte verfällt seitdem zusehens und soll nach dem Tod eines Besitzers (2002) verkauft werden.

(Quelle: Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung der LVZ vom 24.11.03)

  • Tauchaer Ortsteil Sehlis hat eigene digitale Chronik
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    Weinspuren in Taucha /
    Vor rund 500 Jahren hat die Rebe in der Region Fuß gefasst

    von Harry Hoffmann, Hobbywinzer aus Taucha

    Im Zusammenhang mit dem Aufbau des Weinberges am Tauchaer Schloss war es schon interessant, in historischen Unterlagen noch weitere Spuren des Weinanbaus in Taucha zu entdecken. Da im Allgemeinen nur noch die Namen früherer Anlagen existieren, jedoch weder genaue Lage noch Größe bekannt waren, soll eine kurze Übersicht dazu beitragen, etwas Licht ins Dunkel ehemaliger Weinberganlagen in und um Taucha zu bringen.
    Mit dem Übergang des Rittergutes und der Stadt an den Rat von Leipzig im Jahre 1569 sind aussagekräftige Nachweise über einige Rehflächen und ihre Einordnung in die Stadt- und Feldstruktur entstanden. Ergänzt wurden sie darüber hinaus durch Daten zur Entlohung der Arbeiten und zur Verpachtung der Anlagen an Winzer.
    Spätestens mit Beginn des 16. Jahrhunderts hat die Weinrebe in und um Taucha Fuß gefasst. Es wurden größere Weinberge angelegt und dazu die natürlichen Bedingungen der Hügellandschaft genutzt. Die durch die Eiszeitgeschiebe entstandenen Endmoränen waren eine ideale Voraussetzung für den Weinbau.
    In ihrer Zuordnung zu den Rittergütern finden sich aus heutiger Sicht vier Standorte. Durch eine Flurkarte von 1840 zum Feldbesitz um 1569 sind sie ebenso belegbar wie durch die Angaben zu Christian Michael Dörfers Grenzbeschreibung und Vermessungsunterlagen von 1716 bis 1724. Außerhalb der Tauchaer Flur - zwischen Merkwitz und Plaußig - befand sich ein weiterer Weinberg.

    Quellen: Gerichtshandelsbuch Taucha 1581 u. Nr.3 von 1589 / Stadtarchiv; Flurkarte von 1840 aus "Taucha - das Werden einer Kleinstadt" W. Uhlemann, Obersächsischer Heimatstudien H.2, 1924; Vermessung und Grenzbeschreibung der Rittergüter Taucha, Cradefeld, Graßdorf und Portitz 1716 - 1724 durch Christian Michael Dörffer, Sächsisches Staatsarchiv Leipzig

    Weinberge in und um Taucha
    • Weinberg am Schloss, Südwest-Hang, existierte vor 1716, war 1460 Quadratmeter (qm) groß.
    • *( Weinberg-Neuanlage am Schloss, Südost-Hang, seit 2002 auf 160 qm angelegt.
      Eigentümer: Rat der Stadt Taucha. Pächter: Förderverein Schloss Taucha.
    • Weinberg am jetzigen Stadtpark am Südhang unterhalb der jetzigen Bastei, bestand ab 1559 bis etwa 1700, Größe etwa 22 400 qm.
    • Weinberg vor dem Eilenburger Tor, Südhang, Richtung Dewitzer Straße, angelegt vor 1716, Größe: 14 200 qm.
    • Weinberg am "Schanz", Südhang, Graßdorf/Gradefeld, jetzt Hölle, vor 1724 in einer Größe von 14 400 qm.
    • Weinberg Merkwitz/Plaußig, Südlage, westlich der Mühle Merkwitz vor 1724 bis 1795 auf 10 000 qm.
    (Quelle Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung der LVZ vom 05.11.03)

    *( Nach Rodung mehrerer Rebstöcke erhält dieser Absatz die folgende, vom Schlossverein autorisierte Fassung vom 07.04.2009:
    "Weinberg-Neuanlage am Schloss, Südost-Hang, ab 2002 auf 160 qm angelegt, seit März 2009 Dornfelder auf 98 qm
    Eigentümer: Rat der Stadt Taucha. Pächter: Förderverein Schloss Taucha.

            

    Geschichtliches zum Gut Grassdorf

     - 1445 erstmalige Erwähnung des Gutes Graßdorf
     - 1575 erwirbt die Stadt Leipzig für 20500 Meißner Gulden das Gut und die Orte Cradefeld und Portitz. Über die Jahrhunderte wechseln die Pächter.  - 1764 brennt Graßdorf ab, doch das Gut bleibt verschont
     - 1898 nimmt das Gut seine Form als klassischer Vierseitenhof an
     - 1944 wird das Gut mehrfach bombardiert
     - 1947 Volksgut Graßdorf
     - 1950 wird das Volksgut Graßdorf Betriebsteil des VEG Plaußig
     - 1990 Abbau des gesamten Tierbestandes
     - 1994 Verpachtung an den ABM-Stützpunkt
     - 1.8.2003 Privatisierung des Gutes. Neuer Eigentümer ist die Stadtgut Graßdorf GmbH
    (Quelle: Delitzsch-Eilenburger-Kreiszeitung vom 31.07.03)
            

    Zum Namen unserer Heimatstadt Taucha

    von Detlef Porzig, Amtsleiter

    Eine merkwürdige Namensdeutung zu Taucha der Interessengemeinschaft Merkwitz auf der Zeittafel zu ihrem Ortsteil bei ihrer Präsentation auf dem diesjährigen Kartoffelmarkt ist für mich Anlass, auf die Herkunft des Namens unserer Heimatstadt an dieser Stelle nochmals genau einzugehen.
    Zwar habe ich das im zusammen mit Herrn Köhler verfassten Buch "Spaziergang durch Taucha" schon getan, aber die Antwort auf meine entsprechende Nachfrage bei Herrn Henry Ludwig von der Interessengemeinschaft Merkwitz zeigt mir doch, dass dies notwendig ist. Herr Ludwig bezieht sich bei der gegebenen Namenserklärung "Co-thuch = Sitz des Kampflustigen" auf einen Vortrag von Oskar Hüttig aus dem Jahre 1909, den dieser im Bezirkslehrer-Verein Leipzig Land gehalten hat.

    Im Gegensatz dazu beziehe ich mich auf Erklärungen der neueren diesbezüglichen Fachliteratur (siehe Quellenangabe), in der die Namensforschung rückschreitend von jüngeren zu den älteren Epochen untersucht und gedeutet wird. Zuerst wird also geprüft, ob mittelhochdeutsches oder mittelniederdeutsches Sprachgut vorliegt, ggf. auch mittelniederländisches wegen der Ansiedlung niederländischer Siedler im 12./13. Jahrhundert. Danach folgt die Untersuchung auf slawische oder noch ältere germanische bzw. vorgermanische Namenswurzeln. Die nachweislich älteste Erwähnung Tauchas finden wir in der berühmten, in den Jahren 1012-1018 geschriebenen Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg.
    Zum Jahre 974 zählt er die Besitzungen auf, die der junge Kaiser Otto II. seinem Bistum geschenkt hat, darunter auch "cothug". Erneut wird "cotug" (diesmal ohne h geschrieben) 981 erwähnt, als er die "urbes" (Burgen) nennt, die Erzbischof Giselher von Magdeburg bei der zeitweiligen Auflösung des Bistums Merseburg behielt. Eine Königsurkunde aus dem Jahre 1004 belegt, dass Heinrich II. die Stadt "Chut" (quandam civitatem nomine Chut) in der Provinz "scu-dici" (Schkeuditz, verwechselt mit Chutici) dem Erzbistum Magdeburg schenkte einschließlich des zugehörigen Burgwards (Burgbezirk - cum toto eius territorio sive burgwardio). Diese Schreibweise hat verschiedentlich für Verwirrung gesorgt, doch hat offensichtlich der Schreiber die Namen von (co)thuc oder ctuh (für Taucha) mit der Landschaft "Chutici" verwechselt.
    Da die Urkunde nur in einer Abschrift aus dem 11. Jahrhundert vorliegt und in einer weiteren Abschrift aus dem 15. Jahrhundert tatsächlich "Ctuh" geschrieben wird, ist diese Annahme sehr wahrscheinlich. Im Jahre 1015 erlangte der oben erwähnte Thietmar übrigens die Di-özesangewalt (kirchliche Herrschaft) über "Cotuh, Bichini et Vurcin" (Taucha, Püchau und Würzen) zurück.

    In der nächsten für Taucha äußerst wichtigen Jüterboger Stadtrechtsurkunde von 1174 wird der Burgward "Tuch" erwähnt, dem durch den Magdeburger Erzbischof Wichmann das Marktrecht mit Zoll- und Stapelrecht verliehen worden ist. Da sich das schon vor 1174 ereignet haben muss, sprechen wir bei Tauchas Stadtgründung von "um 1170". Diese Namensform entwickelte sich durch Betonung des 2. Namensteils und späterem Weglassen der I.Silbe im 11 ./l 2. Jahrhundert, noch später (l 4./15. Jahrhundert) finden wir mit der sogenannten "neuhochdeutschen Diphthongierung" in Urkunden von 1484 und 1493 "Tauch". Wenig später kam das auslaufende -a durch allgemeines Anfügen in fürstlichen, kirchlichen und städtischen Kanzleien an vorher einsilbige Namen hinzu, "Taucha" wird 1501 erstmals so erwähnt. Später erscheinen auch mundartlich geschriebene, z. T. in der Endung abgeschwächte Schreibweisen wie Dauch, Tauche und Dauche oder sogar Tauchau. Die Sprachforscher haben nun bei den frühesten Nennungen und der Sprache der damaligen Siedler mit der Deutung angesetzt. Taucha war bereits im 10. Jahrhundert ein Burgbezirksmittelpunkt für slawische Siedlungen am Parthebogen (nord)östlich von Leipzig. Andere Bodenfunde sichern des Weiteren eine frühere germanische Besiedlung.

    Die Sprachforscher setzen weiter bei den auf Thietmar zurückzuführenden Erwähnungen Echtheit voraus, da sich an einer Vielzahl von Beispielen gezeigt hat, dass er sein Bistum und die slawische Sprache gut kannte. Zu beachten ist dabei, dass er häufig -g für -ch schreibt. Als das bisher Gesagte führt schließlich zur wahrscheinlichsten Herleitung vom indoeuropäischen Stammwort "kot" über den daraus abgeleiteten altsorbischen Begriff "kotuch". "Kot" bedeutet Wohnraum, Wohngrube in der Erde, Kammer, Nest und Vorratskeller, Hütte; russisch kleiner oder Schweinestall, schmutzige Wohnung; weißrussisch Hühner- oder Gänsestall. Die Ablehnung an eine ältere, vorslawische Grundlage ist über die vom Germanischen aufgenommenen gleichbedeutenden Wörter Kate/Kotte, die aus einer vorgermanischen, alteuropäischen Sprachschicht stammen, zu vermuten. Da durch die Ausgrabungen in unserer weiteren Umgebung die vertiefte Wohnhütte als der vorherrschende Wohnbau der frühgeschichtlichen Zeit nachgewiesen ist, kann der Name Tauchas zwar nicht eindeutig und unanfechtbar, aber doch einleuchtend auf eine "Siedlung mit Wohngrubenhütten" und/oder auf eine "Siedlung mit kleinen Stallungen" zurückgeführt werden.

    Die von der Interessengemeinschaft Merkwitz angeführte Erklärung mit Bezug auf einen Personennamen wie "c(h)otuch", die zu Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgte, wird heute als wenig wahrscheinlich und unexakt gedeutet eingeschätzt.

    Quellenangabe:
    • Eichler, Lea, Walther "Die Ortsnamen des Kreises Leipzig", Deutsch-Slawische Forschungen zur Namenskunde und Siedlungsgeschichte Nr. 8, Halle 1960;
    • Eichler "Grundsätzliche Bemerkungen zur Erforschung des vorslawischen Substrats in der altsorbischen Qnomastik", Zeitschrift für Archäologie, Jg. 2, H. l (S. 117-125), Berlin 1968
            


    Das "Café Sitz" in Taucha

    Am 15.Juli 1929 wurde mit dem Bau des Großen Schöppenteiches begonnen. In der Nähe wurde gleich eine schöne Gaststätte erbaut. Das Gelände gegenüber der Sparkasse wurde 1929 an den Pächter Albert Sitz verpachtet. Es entstand nun die schöne Erholungsgaststätte, die bis zum Abriß von den Tauchaern "Café Sitz" genannt wurde. Zwischendurch gab es viele Wechsel, einmal war es in der Hand der Sparkasse, im 2. Weltkrieg diente es als Hilfslazarett, dann war es zeitweise in privater Hand, dann wechselte es in die HO und wurde auch Parkgaststätte genannt, aber für die Tauchaer blieb es eben der "Sitz". Die Gaststätte wurde auch von vielen Leipzigern als Ausflugsgaststätte besucht. Es war auch eine beliebte Tanzgaststätte, wo an Mittwochs-, Samstags-und Sonntag Nachmittags-und Abendtanz durchgeführt wurde. Der Blick und ein Rundgang durch den Park hatte immer, zu allen Jahreszeiten eine schöne Abwechslung.
    (Quelle: Eigene Recherche (Rainer Bochmann))

            

    Die vergessene Kirche

    Versteckt auf einem privaten Grundstück in der Tauchaer Altstadt existiert eine kleine Kirche, die längst nicht mehr genutzt wird und daher auch in keinem Stadtführer erscheint. Sie gehört dem Blauen Kreuz, das sich um Alkoholkranke kümmert. Um 1900 gebaut, wurde diese Kirche notdürftig zusammengezimmert, scheint es bis 1970, so die Nachbarsfrau, die es schließlich wissen muss, wurde die Einrichtung als Kirche genutzt. Später stand sie nur noch leer. Genauer gesagt: Leer geräumt wurde die Kirche erst vor wenigen Jahren. Was aus diesem Gotteshaus werden soll, steht derzeit noch in den Sternen. Alles ist möglich: Abriss oder Sanierung.
    (Quelle: Leipziger Rundschau vom 21. Mai 2003)
            

    Historische Betrachtung zur Stadt Taucha *

    Die Stadt Taucha ist eine der ältesten Siedlungsbereiche zwischen Leipzig und Eilenburg und wurde im Jahre 979 erstmalig urkundlich erwaehnt. Das Stadtrecht wurde um 1170 durch den Erzbischof Wichmann von Magdeburg verliehen, d. h. etwa gleichzeitig mit der Stadt Leipzig (Stadtrecht-Verleihung durch den Wettiner Otto den Reichen Markgraf zu Meissen). Die Entwicklung der Stadt war durch die Konkurrenzsituation mit dem grösseren Nachbarn Stadt Leipzig gekennzeichnet.

    Auf der Grundlage der Sächsischen Städteordnung, welche im Jahre 1832 durch den Sächsischen Landtag verabschiedet wurde, begann eine sehr eigenständige Entwicklung unserer Stadt.

    Die wachsende Bedeutung durch Industrialisierung und Einwohnerzuwachs wurde daran deutlich, dass Taucha zwischen 1856 und 1934 Sitz eines Amtsgerichtes war und ihr damit wesentliche Funktionen im damaligen Leipziger Landkreis zukamen.

    Die eigenständige Entwicklung erfuhr zwischen den Jahren 1945 und 1989 einen nachhaltigen Rückschlag, da aufgrund des zentralistischen Systems und einer disproportionalen Überbetonung des Oberzentrums Leipzig sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch die soziologische Struktur negativ beeinflusst wurde.

    Dies wird insbesondere daran deutlich, dass die Einwohnerzahl von ca. 23.000 im Jahre 1945 auf knapp 11.500 Einwohner im Jahr 1989 zurueckging. Wesentlichste Ursache hierfür war der weitestgehend fehlende Wohnungsneubau in der Stadt Taucha. Im Bereich des Wohnungsbaues und damit der Einwohnerentwicklung gibt es seit 1990 positive Tendenzen. Bis 1997 wurden in Taucha ca. 1400 Wohneinheiten fertiggestellt. Dadurch erhöhte sich trotz der bisherigen äusserst ungünstigen soziologischen Struktur (insbesondere Altersstruktur der Bevölkerung Sterbeüberschuss) die Einwohnerzahl wieder auf 14.246 Einwohner. Die Flächendarstellung über den Flächennutzungsplan laesst eine weitere Entwicklung auf 20.000 Einwohner zu.

    Die Umstrukturierung der Wirtschaft auf dem Territorium der Stadt Taucha ist heute schon weitestgehend gelungen. Der Wegfall von vielen Industriearbeitsplätzen konnte durch neue Arbeitsplätze im Handel, Handwerk und Dienstleistung grösstenteils kompensiert werden.

    In Taucha gibt es derzeitig ca. 720 Unternehmen und Arbeitsstätten mit etwa 5000 Arbeitsplätzen. Damit ist ein erhebliches, weiter steigendes Arbeitsangebot vorhanden.

    (aus TAUCHAER STADTANZEIGER 1997)

    * Im Zuge der Verwaltungsgebietsreform ist Taucha seit dem 1. Janaur 1999 dem Landkreis Delitzsch zugeordnet.
    01.08.2008    Nach einer Verwaltungs- und Funktionalreform im Freistaat Sachsen wurden die Landkreise Torgau-Oschatz und Delitzsch zum Landkreis Nordsachsen zusammengeschlossen.
            


    Stadtbilder aus Taucha

    [...]
    Die heute so friedlich anmutende Kleinstadt hat in ihrer langen Geschichte unruhige Zeiten zur Genüge erlebt. Rivalitäten mit dem damals noch gar nicht so großmächtigen Nachbarn Leipzig bestimmten schon den Zeitpunkt der Stadtgründung, wie einer Geschichtsschreibung aus dem Jahre 1744 zu entnehmen ist: Es ist diese Stadt im Jahre 1220 von dem Ertzbischoff Albrechten, zu Magdeburg wider Marggraf Dietrich von Meißen und Osterland erbauet und mit Mauren umgeben worden.

    In einer Merseburger Chronik ist Taucha unter der Jahresangabe 979 als urbs Cothug erstmals benannt worden. Wie aus diesem Namen über die Stufen Cotuh und Tuch schließlich die uns vertraute Form entstanden ist, kann die Wissenschaft zuverlässig belegen; ob seine Bedeutung aber tatsächlich auf das altsorbische Wort kotuch zurückgeht, was kleiner Stall, Käfig oder gar Gefängnis bedeuten würde, ist nicht ganz sicher erforscht.

    Freilich spricht manches dafür, haben doch nachweislich für längere Zeit siawische Fischer, Hirten und Bauern um einen noch heute gut erkennbaren Ringwall gesiedelt. Mit diesem verbunden ist die Sage vom Gewinneberg, wonach aller hundert Jahre ein Schatz aus lodernden Flammen gerissen werden könne, der sich aber nur dann für seinen Besitzer segensreich auswirkt, wenn dieser ihn ebenso verwendet. Bisher, so ist's der Sage zu entnehmen, konnte es noch niemandem gelingen, einen solchen Schatz an sich zu reißen und dennoch ein guter Mensch zu bleiben. Wann die hundert Jahre jeweils herum sind, das allerdings bleibt im Dunkel der Überlieferung verborgen, so daß die Chance darauf gewissermaßen allgegenwärtig ist. Gelänge es jemandem, den Schatz an sich zu bringen und die sagenhafte Balance zu leisten, staunende Fremde kämen in Scharen, das Wunder mit eigenen Augen sehen zu wollen.

    Zu jener Zeit, als der mit Stapel- und Zollrecht bewidmete Marktort am Übergange einer Handelsstraße über das Flüßchen Parthe mit Schloß und Mauer gesichert wurde, hätte alles auch noch ganz anders kommen können, denn der Wettstreit der beiden nur 10 Kilometer voneinander entfernt liegenden Handelsplätze Leipzig und Taucha war längst nicht entschieden. Noch am Ende des 14. Jahrhunderts wurden drei Jahrmärkte pro Jahr gehalten, jedoch die neuen Landesherren, Taucha war 1355 als Lehen an das Haus Wettin gekommen, bevorzugten mehr und mehr das ihnen vertraute Leipzig als Messestadt.

    Endgültig verlor die Stadt ihre überregionale Bedeutung nach dem Jahre 1569/70, da nämlich kaufte der Leipziger Rat das Rittergut Taucha nebst 134 ha Land und der Gerichtsbarkeit.

    Dem vorausgegangen war ein fragwürdiger Scheinsieg des seit 1542 auf dem Schlosse ansässigen Ritters Wilhelm von Haugwitz. Beseelt von echtem Ritterhaß auf alles Bürgerliche, hatte er den Bürgermeister der Leipziger und ihren Stadthauptmann gefangengenommen und die beiden 11 Monate lang in Haft gehalten, was ihm letztlich die Ächtung durch Herzog Georg und den Verlust seines Herrensitzes eingebracht hat.

    Unter der Leipziger Herrschaft, am Gebäude der zu Anfang des 19. Jahrhunderts anstelle des Schlosses errichteten Schäferei ist noch das Leipziger Stadtwappen auf einem Supraportstein zu sehen, sank Taucha zu einem Ackerbürgerstädtchen herab. Etwa 80 bis 100 Familien, also 300 bis 500 Einwohner lebten damals im Ort, und in jenen Jahren galt der Schimpf: Wenn alle Bauern auf dem Acker sind, trifft man in der Stadt keinen Bürger mehr.

    Am 2. Juli des Jahres 1682 sind wohl die allermeisten Bürger ackern gewesen, denn eine verheerende Feuersbrunst, die 95 Wohn- und 5 Brau-Häuser, in gleichen viele Scheunen und Ställe, samt dem Rath- und des Pastoris Hause eingeäschert hat, forderte glück- licherweise nur zwei Menschenleben. Die Kirche und das Schloß blieben weitgehend verschont. Um das Schloß wäre es auch besonders schade gewesen, war es doch erst sieben Jahre zuvor gründlich instandgesetzt und vergrößert worden. Den Turm hatte man aufgestockt und mit einer vergoldeten Kupferkugel geziert, in der eine Aufzeichnung der jüngeren Stadtgeschichte deponiert worden war. Dieser im Dokument präzis beschrie- bene Turm ist allerdings nicht Vorbild für das Tauchaer Wappen gewesen, das bereits seit 1573 im blauen Feld einen goldenen Rundturm mit zwei Ecktürmchen, Glockendach und aufgezogenem Fallgatter zeigt; möglicherweise eine heraldische Bezugnahme auf das längst wüst gefallene Schloß Wyn, nach dem der Gewinneberg mutmaßlich seinen Namen erhalten hat.

    Die Kirche wurde, wie viele andere Bauten der Stadt ebenfalls, ein Opfer des Stadtbrandes im Jahre 1768; im Zeitraum von 1772 bis 1774 ist die heute noch vorhandene, dem Heiligen Moritz geweihte Kirche erbaut worden.

    Vielerorts wurden Denkmale errichtet, einen größten Sohn der Stadt zu ehren; in Taucha erinnert kein solches Zeichen an Friedrich Adolf Ebert. Im Jahre 1791 hier geboren, hat er es später in Dresden bis zum Privatbibliothekar Sr. Maj. des Königs gebracht. Eberts Allgemeines bibliographisches Lexikon in zwei Bänden, im Jahre 1830 vollendet, galt im vorigen Jahrhundert für den deutschen Sprachraum als Standardwerk für die Bibliotheken.

    Nicht sehr schmeichelhaft fällt eine Beschreibung der Stadt aus, die der Spötter Johann Peter Theodor Lyser im Jahre 1834 veröffentlicht hat: Taucha soll früher bedeutende Fabriken besessen und einen ansehnlichen Handel betrieben haben. So viel ich weiß, giebt es daselbst außer einigen Webern dermalen nur noch diverse Schlosser und Tischler, sonst fehlen Fabriken, man müßte denn die Fortpflanzung des Menschengeschlechts mit unter die Fabrikarbeit versetzen. Der Kinderseegen des Städtleins ist bedeutend, den Handel aber hat das, nur zwei Stunden entfernte stolze Leipzig, fast gänzlich an sich gerissen, so wie die oberste Gerichtsbarkeit des Städtchens; kurz Taucha ist eine friedlich eroberte Provinz Leipzig's und alles was die Arme von ihrem vorigen Glanz noch behielt, beschränkt sich wie gesagt auf seine Eisen- und Tischlerwaaren, hübschen Mädchen und den weltberühmten Jahrmarkt.

    Der zweite Montag im September war, noch bis zur Mitte unseres Jahrhunderts, ein geradezu ritueller Feiertag der Leipziger Kinder; sie begingen, ein Mittelding zwischen Jahrmarkt und Mummenschanz, den Tauchscher. Im Mai 1699 hatten die Leipziger Machthaber angeordnet, die auf das Fest Trinitatis und andere Sonntage gefällige Jahrmärckte zu Taucha auf die Montage hinfort zu verlegen. Damit wäre das Datum erklärt. Die Bandenkämpfe der zumeist als Indianer und Prinzessinnen verkleideten Knaben und Jungdamen hatten ihr Vorbild in jenen Randalen, die Leipziger, vorzugs- weise Handwerksgesellen und Studenten, während der Tauchaer Jahrmärkte im 19. Jahrhundert regelmäßig provoziert hatten. Das fröhlich-rüde Fest schien dann zu DDR-Zeiten nicht mehr so recht in das eher puritanisch geprägte Vorstellungsvermögen über Kinderfeste zu passen. [Seit 1995 gibt es ihn wieder, den Tauchscher.]

    Seit den siebziger Jahren leitet eine Umgehungsstraße den Durchgangsverkehr um die Stadt herum. Gewiß ein Segen für die sonst abgasgeplagten Anwohner, aber wohl auch ein bißchen schade deshalb, daß die sächsische Kleinstadt dadurch dem Augenmerk vieler Fremder entzogen ist. Manch einem, der vorüberrast, wäre ein Moment der Besinnung wohl dienlich, wie ihn der bärtige Pfeifenraucher an einer Hausfassade des Marktplatzes so beispielgebend demonstriert.

    Quelle: "Stadtbilder aus Taucha", Stadt-Bild-Verlag
            

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