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![]() Die Bahnübergänge der Deutschen Bahn in TauchaWir können uns bestimmt noch an den schweren Eisenbahnunfall in Langenweddingen am 6. Juli 1967 erinnern, als ein Tanklastzug mit einem vollbesetzten Reisezug zusammen stieß und 94 Tote zu beklagen waren. Nach diesem schweren Unfall hat sich in Sicherung der Bahnübergänge sehr viel getan. Nach und nach wurden wenig befahrene Überwege geschlossen oder später auch mit neuer Technik versehen. Früher kannten wir noch den Schrankenwärter, der die Schranken mit der Hand kurbelte ( jetzt noch nicht ganz verschwunden) mit dem Glockenwerk. Kam der Zug von A nach B gab es eine bestimmte Anzahl von Glockenschlägen und kam der Zug von B nach A gab es wieder eine andere Anzahl der Glockenschläge. ![]() ![]() ![]() ehemaliges Schranken- ![]() wärterhaus in Gradefeld Die Bürger fragen sich, wie und wann werden die Schranken denn nun geschlossen.
Wir kennen Schranken, die zugbedient werden, da ist die Wartezeit am geringsten.
Der Zug fährt mit der ersten Achse auf einen Schienenkontakt in einer Entfernung
von ca. 1000 bis 1200 m zu nach Streckenklasse und in diesem Moment wird der Schließvorgang eingeleitet und mit der letzten Achse am Überweg wird die Schranke wieder geöffnet.
Im Bereich Taucha ist dies etwas anders, da sich die Schranken im Bahnhofsbereich befinden.
Der Überweg Posten 46 (Graßdorfer Str. ) wird aus Richtung Eilenburg vom Fahrdienstleiter Taucha mit der Hand elektr. eingeschaltet. ![]() ![]() Sollte die Schranken- oder Signalanlage einmal gestört sein, so bekommt das Zugpersonal einen schriftlichen Befehl, dass am Überweg Vorsicht geboten ist. Man sollte also in jedem Fall den Bahnübergang vorsichtig befahren. erstellt: Reichsahnoberamtmann i.R. Rainer Bochmann![]() |
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